Korkböden

Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen. Diese Baumsorte wächst hauptsächlich im Mittelmeerraum. Die in Deutschland verlegten Korkbeläge werden weitgehend auf der iberischen Halbinsel, vor allem in Portugal, produziert.

Kork besteht aus den Korkzellen, die in ihren Hohlräumen Luft eingelagert haben. Ein Kubikzentimeter natürlichen Korks hat etwa 30 bis 40 Millionen dieser Zellen. Die Zellwände des Korks sind weder für Flüssigkeiten noch für Gase durchlässig. Wegen dieser Struktur ist Kork sehr elastisch, gut wärmedämmend und irn Baubereich unverrottbar. Diese Struktur verleiht ihm seine hervorragenden Eigenschaften als Rohstoff für Dämmmaterialien und Bodenbeläge.

Das Naturprodukt Kork wird bei der Linoleum- und Korkment-Produktion seit über 100 Jahren eingesetzt. Immer häufiger wird aber auch Kork als Bodenbelag verlegt. Weil er aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, ist Kork ein umweltfreundlicher Bodenbelag.

Es ist zwischen unbehandelten und mit PVC beschichteten Kork-Belägen zu unterscheiden, da sie sich sowohl bei der Nutzung als auch bei der Verarbeitung unterschiedlich verhalten. Unbehandelter Kork wird nach dem Verlegen wie Holz weiterbearbeitet (evtl. geschliffen, geölt, gewachst oder versiegelt).

Die Vorteile von Kork im Einzelnen:

  • Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen
  • leicht und flexibel
  • druckelastisch
  • schall- und wärmedämmend
  • antistatisch
  • verrottungsfrei